· Die schöne Müllerin · |
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zum Inhalt Ein junger Müllersgeselle
befindet sich auf Wanderschaft. Er folgt dem Lauf eines Baches, der ihn
schließlich zu einer Mühle führt. Liedfolge 1. Das Wandern 2. Wohin? 3. Halt! 4. Danksagung an den Bach 5. Am Feierabend 6. Der Neugierige 7. Ungeduld 8. Morgengruß 9. Des Müllers Blumen 10. Tränenregen 11. Mein! 12. Pause 13. Mit dem grünen Lautenbande 14. Der Jäger 15. Eifersucht und Stolz 16. Die liebe Farbe 17. Die böse Farbe 18. Trockne Blumen 19. Der Müller und der Bach 20. Des Baches Wiegenlied
Basierend auf den Gedichten von Wilhelm Müller komponierte Franz Schubert im Jahre 1823 diesen Liederzyklus. Die ersten Lieder des Zyklus sind freudig und vorwärts drängend komponiert, was sich auch in der virtuosen Klavierbegleitung niederschlägt. Der zweite Teil des Liederzyklus kippt in Resignation, Wehmut und ohnmächtigen Zorn um und ähnelt in seiner Todessehnsucht dem zweiten großen vokalen Werk Schuberts: Die Winterreise. Die Grenzen zwischen unbändigem Lebenswillen, Angst und Verzagtheit, Wehmut bis hin zur Depression sind in beiden Werken bis auf das Äußerste ausgelotet und führen sowohl die Interpreten als auch die Hörer des Werkes in Grenzbereiche der menschlichen Psyche. In der Komposition spiegelt sich neben Schuberts eigener unglücklicher Liebe auch seine von Kreativität und schwerer Krankheit geprägte Lebensstimmung. Diese Befindlichkeit der Seele und Wahrnehmung der Welt als Wille und Vorstellung findet sich in sprachlicher Form auch in den philosophischen Werken des Zeitgenossen Arthur Schopenhauer und des frühen Friedrich Nietzsche. |
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Quelle: wikipedia.de |